Zoe Cookinesi | 20.06.2017

Meine drei liebsten Superfoods

Das Wort Superfood hat meiner Meinung nach grosse Chancen zum Unwort des Jahres gekürt zu werden und zwar nicht weil ich Superfoods nicht mag - ganz im Gegenteil, sondern weil man es wirklich überall hinterhergeschmissen bekommt. Längst haben es die Superhero-Speisen von amerikanischen Blogs über den grossen Teich bis in unsere Detailhändlerregale geschafft.

Aber, was sind Superfoods eigentlich? Als Superfood bezeichnet man Lebensmittel, die extrem viele wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe oder Antioxidantien beinhalten. Mit Superfoods können wir unser Körper mit gesunden Inhaltstoffen versorgen, sie sind gut für unser Aussehen, da sie die Zellen mit guten Stoffen füttern, was die Zellalterung verlangsamt. Ausserdem helfen sie Krankheiten vorzubeugen und unterstützen unsere mentale Leistung. Zu Superfoods gehören zum Beispiel Federkohl, Kakao, Matcha, Goji-Beeren, Acai, Granatapfel und viele mehr.

Diese drei Superfoods konsumiere ich regelmässig und bin begeistert. Warum? Darum:

Chia-Samen

  • Chia-Samen wurden ursprünglich von den Azteken und Mayas in Zentralamerika angebaut. In Flüssigkeit quellen sie auf und bekommen eine glibbrige Konsistenz. Sie beinhalten viel Eisen, Omega-3 Fettsäuren, Antioxidantien, Kalzium und vieles mehr. Früher hatte ich oft Probleme mit meinem Blutzucker, seit ich drei Mal die Woche meine Ration Chia-Samen zu mir nehme spüre ich nichts mehr davon. Wundermittel oder Einbildung? Egal, hauptsache es funktioniert.
  • Zubereitung: Chia-Samen morgens ins Müsli streuen, Chia-Pancakes, Granolabars mit Chia, Chia-Samen in den Smoothie geben...
  • Erhältlich: Überall

Avocado

  • Avocados sind vielseitig einsetzbar und richtig gesund. Sie strotzen nur so vor gesunden, ungesättigten Fettsäuren und unterstützen den Körper beim Senken des Cholesterins. Ausserdem steigern sie die Fettverbrennung und machen lange satt.
  • Zubereitung: Als Beigabe im Salat, mit nur etwas Olivenöl, Pfeffer und Salz, als Guacamole, als Brotaufstrich oder in Kombination mit einem Shrimpscocktail.
  • Erhältlich: Bei praktisch jedem Detailhändler um die Ecke.

Quinoa

  • Seit fast 6000 Jahren dient dieses Korn den Völkern der Anden als wichtiges Nahrungsmittel. Quinoa ist glutenfrei, verfügt über alle neun essentiellen Aminosäuren und gehört zu den besten Eiweissquellen überhaupt. Die Pflanze ist sehr anspruchslos, deshalb wurde 2013 sogar zum «Jahr des Quinoa» ausgerufen. Die Welternährungsorganisation ist der Meinung, dass Quinoa einen wichtigen Teil zur Bekämpfung des Welthungers beitragen kann.
  • Zubereitung: Quinoa kann kalt als Salat oder Warm z.B. als Reisersatz zu Fleisch, Tofu oder mit Saucen gegessen werden. Manche Leute bereiten mit Quinoa auch müsliähnliche Frühstücke zu.
  • Erhältlich: Bei grösseren Detailhändlern und im Reformhaus.

Infos zum Autor

Zoe Cookinesi

Kochen und Backen macht mich glücklich und ruhig.  Ich kann mich entspannen und denke nichts anderes als «no es bizzli Salz, vilicht no e Schuss Wiii...». Anfang 2014 lancierte ich die Food- & Lifestylepage www.cookinesi.com, auf der man Rezepte, Tipps & Tricks in Sachen Ernährung und Kochen, Videotutorials, Restauranttipps von Schweizer Bloggern und Vieles mehr findet.