Stephan Fischer | 07.05.2018

Die Schweiz ist ein SUP-Paradies

Während man übers Wasser gleitet und das wunderschöne Panorama geniesst, wird beim Stand-up-Paddling (SUP) der ganze Körper trainiert. Die Schweiz mit ihren über 1500 Seen ist ein Paradies für Paddler. Drei davon stellen wir Ihnen vor.

Märchenwald-Atmosphäre am Caumasee

Sie möchten magische Märchenwald-Atmosphäre vom Wasser aus geniessen? Dann ist der Caumasee im Bündnerland der richtige Paddel-Spot. Das türkisfarbene Wasser und der tiefgrüne Wald, der den See umgibt, sind einzigartig. Im Sommer ist der See ein beliebtes Ausflugsziel, im Frühjahr oder Herbst hat man mehr Platz. Der Caumasee ist nicht mit dem Auto erreichbar: Zwischen Parkplatz und See liegt ein rund 15- bis 20-minütiger Fussmarsch. Deshalb empfehlen wir, ein aufblasbares Board im Rucksack mitzunehmen.

Gute Einstiegsstellen am Hallwilersee

Vom Wasser aus bietet der Hallwilersee eine tolle Aussicht auf Pilatus, Titlis und die Berner Alpen. Mit rund acht Kilometern Länge und einer Breite von mehr als einem Kilometer ist der See ideal für kurze oder längere Paddeltouren. Das Ufer ist flach und verfügt über einige gut erreichbare Einstiegsstellen, etwa an der Badi in Aesch oder in Mosen und Seengen. Da im Sommer Kursschiffe, Segler und Schwimmer unterwegs sind, heisst es Augen auf und Abstand halten. Die vorgeschriebene Distanz zu den Naturschutzzonen muss man einhalten. Doch bei der Grösse des Sees ist das kein Problem, es hat ausreichend Platz für alle.

SUP mit Blick auf die Alpen

Auf dem Sarnersee geniessen Sie Paddelvergnügen auf meist ruhigem Wasser sowie ein spektakuläres Landschaftserlebnis mit Alpenpanorama. Am überwiegend flachen Ufer gibt es genug Möglichkeiten zum einfachen Ein- und Auswassern. Mit 6,5 Kilometern Länge und 1,3 Kilometern Breite ist er für längere Touren gut geeignet. Wer sich zwischendurch stärken möchte, kann eines der Badi-Restaurants in Sarnen, Sachseln oder Giswil besuchen.

Anleinen und lospaddeln

SUP ist leicht zu lernen. Die meisten gleiten bereits nach wenigen Minuten mühelos übers Wasser. Trotzdem sollte man seine Kräfte nicht überschätzen und vor allem am Anfang eher am Ufer entlang paddeln. Wer sich mehr als 300 Meter vom Ufer entfernt, muss eine Schwimmweste mitführen – noch besser wäre es, die Schwimmweste gleich anzuziehen. Wie beim Surfbrett sorgt eine sogenannte Leash (Leine) dafür, dass das Board bei einem Sturz nicht davontreibt.

Infos zum Autor

Stephan Fischer

Seit 2007 arbeite ich als Redaktor in der Unternehmenskommunikation von Visana. Seitdem verstehe ich endlich, wie unser komplexes Gesundheitswesen funktioniert – mehr oder weniger. Als vielseitig interessierten Sportler und Leichtathletiktrainer beschäftigen mich Themen wie Prävention, Sportverletzungen oder Regeneration natürlich hautnah. Aber auch Umweltthemen und Naturwissenschaften gehören zu meinen journalistischen Lieblingsmotiven.