Melanie Schmid / 13.06.2019

ABC für Wasserratten

An heissen Sommertagen lockt das kühle Nass. Ob mit oder ohne Gummiboot – mit unserem ABC für Wasserratten kommt ihr sicher durch die Badesaison.

30 Grad und es wird noch heisser? Da gibt es nur eines, rein ins Wasser! Wo geht ihr am liebsten schwimmen? In der Schweiz haben wir buchstäblich die Qual der Wahl: Zahlreiche Schwimmbäder, Seen und Flüsse laden zum Bade. Ob die heimische Badi, ein kleiner Bergsee oder Meeresfeeling am Lac Leman – die Auswahl ist riesig. Für ungetrübten Badespass haben wir für euch ein ABC für Wasserratten zusammengestellt:

A wie aufblasbare Schwimmhilfen: So herzig sie auch sind, aufblasbare Flamingos, Einhörner und Donuts gehören nicht ins tiefe Wasser. Sie bieten keine Sicherheit.

 

B wie Badeverbot: Der ausgesuchte Badeplatz ist gar nicht zum Baden gedacht? Haltet euch unbedingt daran. Das Badeverbot wurde nicht ohne Grund aufgestellt.

 

C wie Chlorwasser: Chlor hält einerseits Bakterien in Schach. Andererseits kann es die Haut austrocknen und die Schleimhäute reizen. Unsere Tipps:

  • Eine Schwimmbrille schützt empfindliche Augen.
  • Nach dem Baden duschen.
  • Die Haut nach dem Badibesuch mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion eincremen

 

D wie Duschen: Viele Fluss- und Seebäder haben Duschen. Nutzt sie, um euren überhitzten Körper an die tieferen Wassertemperaturen anzupassen. Keine Dusche vorhanden? Langsam benetzen geht auch.

 

E wie Essen: Achtet darauf, dass ihr weder mit vollem noch mit leerem Magen schwimmen geht.

 

F wie Flussabschnitte: Beim «Böötle» ist es wichtig, die Strecke zu kennen. Darum müssen unbekannte Flussabschnitte zuerst erkundet werden.

 

G wie Gewitter: Dunkle Gewitterwolken ziehen auf? Nichts wie raus aus dem Wasser.

 

H wie Hitze: Bei Hitze möchte man möglichst schnell ins Wasser springen. Lasst euch trotzdem Zeit, damit sich der überhitzte Körper anpassen kann.

 

I wie Insekten: Am Flussufer fühlen sich Mücken und andere Insekten besonders wohl. Antibrumm nicht vergessen!

 

J wie Juckreiz: Juckende Haut ist ein Zeichen für eine Sonnenallergie. Bei Symptomen die Sonne meiden oder die Körperstellen mit Kleidung schützen.

 

K wie Kinder: Begleitet Kinder immer ans oder ins Wasser. Bleibt bei Kleinkindern stets in Griffnähe.

 

L wie lange Strecken: Lange Strecken solltet ihr nie alleine schwimmen, auch wenn ihr noch so geübte Schwimmer seid.

 

M wie Muskelkrämpfe: Zu kaltes Wasser kann zu Muskelkrämpfen führen. Gewöhnt euren Körper langsam an das kalte Wasser und bleibt in Ufernähe.

 

N wie Nutzlast: Die angegebene Nutzlast auf dem Gummiboot nicht überschreiten.

 

O wie offene Gewässer: Wagt euch nur offene Gewässer wie Weiher, Flüsse und Seen, wenn ihr gut schwimmen könnt.

 

P wie Party: Eine Grillparty am See ist ein Plausch. Da gehört auch ein Bierchen oder ein Glas Wein dazu. Alkoholisiert solltet ihr aber auf keinen Fall ins Wasser, da ein Kreislaufkollaps die Folge sein kann.

 

Q wie Qualle: In der Schweiz besteht keine Gefahr, dafür im Meer umso mehr. Die Berührung mit Quallen ist sehr schmerzhaft. Beachte unbedingt die Empfehlung vor Ort.

 

R wie Rettungsweste: Zieht eine Rettungsweste an, wenn ihr mit dem Gummiboot unterwegs seid.

 

S wie Strudel und Strömungen: Die Kraft des Wassers in Flüssen wird oft massiv unterschätzt. Gefährlich sind Strudel und Strömungen. Schwimmstrecke vorher unbedingt besichtigen und Ausstiegsstelle merken.

 

T wie trübes Wasser: Nicht in trübes oder unbekanntes Wasser springen. Unter der Oberfläche könnten spitzige Steine und andere Gefahren lauern.

 

U wie Unterkühlung: Je kälter das Wasser, desto kürzer sollte der Aufenthalt darin sein. Unterkühlung führt oft zu Muskelkrämpfen.

 

V wie Verletzung: Ob Schürfung oder schmerzender Insektenstich, kleine Verletzungen können passieren. Schaut, dass ihr eine kleine Notfallapotheke einpackt.

 

W wie Wasser: Man weiss es, trotzdem vergisst man es leicht vor lauter Badespass: Wasser trinken!

 

X wie XXL: Setzt bei Sonnenschutz auf XXL. Mehr ist mehr. Sonnencreme, Sonnenhut und Sonnenbrille sind Pflicht.

 

Y wie Yacht: Schwimmt auf keinen Fall zwischen Booten, Yachten und Schiffen.

 

Z wie Zusammenbinden: Auch wenn es verlockend ist, bindet eure Boote nicht zusammen. Dadurch könnt ihr sie viel schlechter steuern.

Mehr Informationen zur Sicherheit auf und im Wasser findet ihr auf der Seite der SLRG.

Über
Melanie Schmid

Ich arbeite seit 2016 als Redaktorin in der Unternehmenskommunikation von Visana. Als «Schreiberling» gefällt mir, dass ich immer wieder zu neuen Themen recherchieren und meine eigenen Interessen einbringen kann, wie etwa im Bereich gesunde Ernährung. Mir ist genügend Bewegung wichtig, sei es auf einer Joggingrunde im Wald oder in einer Pilateslektion. Immer in Bewegung bin ich auch auf unserer Erdkugel: Ich liebe es, neue Länder und Kulturen zu entdecken.

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