Stephan Fischer / 11.06.2019

Das Wandern ist des Schweizers Lust

Viele Menschen fühlen sich im Alltag gestresst. Ausgleich finden sie oft auf Wanderungen. Wir verraten Tipps und Tricks, wie Sie besonders gut vorbereitet die wunderbaren Wandergebiete in der Schweiz erkunden können.

Es sind erstaunliche Zahlen – insbesondere im Quervergleich: Laut einer repräsentativen Studie von Schweiz Tourismus fühlen sich drei von vier Schweizern mindestens manchmal gestresst, ein Drittel häufig, vier Prozent sogar ständig. In erster Linie sorgen Unruhe im Job sowie ständige Erreichbarkeit für ein erhöhtes Stresslevel. In Frankreich, England sowie Holland sind die Menschen weniger angespannt, einzig die Deutschen erreichen ähnliche Werte wie die Schweizer.

In der gleichen Studie wurden die Menschen zudem gefragt, wo sie sich am liebsten erholen. Mit 72 Prozent den höchsten Zuspruch erhielt die Natur, auch das ist gegenüber den anderen Ländern ein Rekordwert. Die Schweiz ist ein schönes Land, so kann man diese Umfrage also auch deuten. Zumal bei der Frage, bei welcher Tätigkeit man am liebsten abschaltet, etwas mehr als die Hälfte antwortete: «Beim Wandern!»

Wandern gegen miese Laune

Wir Schweizerinnen und Schweizer sind echte Kenner. Der Gesundheitsnutzen des Wanderns ist unbestritten, anerkannt und vielfältig. Die Bewegung, die frische Alpenluft sowie die Glücksgefühle inmitten der wunderbaren Landschaftskulissen mit Seen, Hügeln und Bergen helfen stark dabei, körperlich und auch seelisch gesund zu bleiben. Wandern hat nämlich positive Effekte auf unseren Kreislauf, unser Herz und Immunsystem, die Gelenke, die Knochen und das Gehirn. Wandern ist auch gut gegen Diabetes, Übergewicht und miese Laune.

Und eines ist ebenso klar: Die Schweiz ist ein erstklassiges Wanderland, die Möglichkeiten an traumhaften Routen ist schier unendlich, im ganzen Land verteilt sind fantastische Strecken. Erwähnt als Destinationen seien beispielsweise das Tessin und das Engadin, die Innerschweiz und der Jura, das Berner Oberland und die Drei-Seen-Region – um nur ein paar Trouvaillen zu nennen.

Planung ist die halbe Miete

Entscheidend bei der Vorbereitung auf eine Wanderung ist, dass man sich nicht überschätzt und deshalb realistische Wege aussucht. Länge und Schwierigkeit der Tour sind ebenso wichtig wie die Jahreszeit und die Wetterprognose. Es lohnt sich zudem, stets genügend Zeit einzuplanen und abzuklären, wie es unterwegs aussieht bezüglich Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein Wanderprofi packt zudem seinen Rucksack angemessen. Eine Trinkflasche gehört dazu, am besten mit Wasser oder Tee gefüllt, dazu Snacks wie Früchte, Käse, Riegel aller Art und Sandwichs, Sonnenschutz und Regenschutz, ein Handy sowie ein Pullover oder eine Jacke, falls es unvermittelt kühler wird. Und natürlich: eine Wanderkarte. Man weiss ja nie, wann der Akku beim Smartphone aufgibt. Immerhin fällt dann der Stressfaktor der ständigen Erreichbarkeit auf dem Wandertrip endgültig weg.

Ab auf die Schynige Platte!

Die knapp 1400 Höhenmeter ab Wilderswil auf die Schynige Platte sind nicht gerade eine Einstiegs-Wanderung, aber nicht warum nicht? Wenn Sie es allerdings lieber etwas gemütlicher mögen, dann gönnen Sie sich die Bergfahrt in der nostalgischen Zahnradbahn. Oben geniessen Sie das tolle Alpenpanorama auf einer der zahlreichen Rundwege mit Start auf der Schynigen Platte. Profitieren Sie dafür vom exklusiven Visana-Club-Angebot für die Fahrt von Wilderswil auf die Schynige Platte und zurück: www.visana.ch/club.

Über
Stephan Fischer

Seit 2007 arbeite ich als Redaktor in der Unternehmenskommunikation von Visana. Seitdem verstehe ich endlich, wie unser komplexes Gesundheitswesen funktioniert – mehr oder weniger. Als vielseitig interessierten Sportler und Leichtathletiktrainer beschäftigen mich Themen wie Prävention, Sportverletzungen oder Regeneration natürlich hautnah. Aber auch Umweltthemen und Naturwissenschaften gehören zu meinen journalistischen Lieblingsmotiven.

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