Nadine Hirschi / 09.03.2020

Was Sie bei Heuschnupfen tun können

Ob beim romantischen Tête à tête im Gartenrestaurant, auf dem Balkon oder sonst irgendwo draussen – Heuschnupfen kann Betroffenen das Leben vermiesen. Wir haben Tipps, wie Sie sich die lästigen Pollen vom Leib halten und die blühende Jahreszeit unbeschwert geniessen können.

Leiden Sie im Frühling auch unter Niesattacken und geschwollenen Augen und freuen sich über jeden zusätzlichen Regentag? Dann geht es Ihnen so wie 1.2 Millionen anderen Menschen in der Schweiz. Heuschnupfen ist hierzulande die häufigste allergische Erkrankung. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen.

 

Wenn andere bei den ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie strömen und die Picknick-Decke ausbreiten, bleiben vom Heuschnupfen Geplagte lieber in geschlossenen Räumen. Denn pünktlich mit den spriessenden Gräsern zeigen sich die ersten Symptome: Die Augen jucken, tränen und sind gerötet. Die Nase läuft ständig, Niesanfälle gehören zum Alltag. Im schlimmsten Fall passiert sogar ein Etagenwechsel. Das heisst, die Erkrankung schlägt von den oberen Atemwegen auf die Lunge.

 

Allergisches Asthma schränkt die Lebensqualität von Betroffenen massiv ein. Doch was kann man gegen Heuschnupfen tun? 

10 Tipps gegen Heuschnupfen für Zuhause und unterwegs

Einige machen Akupunktur, andere schwören auf Homöopathie und wieder anderen helfen Ferien am Meer. Heuschnupfen kennt viele Facetten, ein Allheilmittel gibt es nicht. Diese Tipps und Helferlein für den Alltag haben sich jedoch bewährt:

 

  1. Richtig lüften ist wichtig, aber schliesslich möchte man nicht noch mehr Pollen ins Haus holen. Pollenschutzgitter helfen, die Übeltäter draussen zu lassen. Kurzes Stosslüften eignet sich am besten. 
  2. Luftreiniger filtern die Luft und bringen Linderung. Seien Sie vorsichtig bei Ventilatoren, diese schleudern die Pollen durch die Luft und verteilen sie im ganzen Raum. 
  3. Nasenduschen mit Koch- oder Meersalzlösung erleichtern die Nasenatmung. 
  4. Nach dem Regen ist die Luft klar und rein. Nutzen Sie diese Zeit für sportliche Aktivitäten im Freien oder einem Besuch auf dem Spielplatz. 
  5. Lieber abends als morgens Haare waschen, da sich die Pollen gerne in den Haaren verfangen. 
  6. Kleidung im Bad wechseln. So bringen Sie die lästigen Pollen nicht ins Schlafzimmer. 
  7. Einmal täglich Staubsaugen (idealerweise mit einem HEPA-Filter), um Pollen auf Teppichen zu entfernen. Andere Bodenbeläge regelmässig feucht aufnehmen. 
  8. Viel Wasser trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. 
  9. Pfefferminzöl befreit die Atemwege. Geben Sie fünf bis zehn Tropfen Öl in eine Schale mit Wasser und stellen diese in dem Raum auf, wo Sie sich gerade aufhalten. 
  10. Spezielle Pollenfilter für das Auto schützen vor Pollenflug durch die Lüftung. 

Allergietest und täglicher Pollenflug-Check

Ein Allergietest beim Arzt zeigt Ihnen, auf welche Pollen Sie reagieren. Wenn man den Auslöser kennt, und weiss, wann die Pollen besonders aktiv sind, kann man sich besser darauf einstellen und vorbeugende Massnahmen treffen. Sei dies, in dem Sie bereits im Januar mit einer Desensibilisierung beginnen oder vorsorglich homöopathische Mittel einnehmen.

 

Der Herzensmensch plant einen romantischen Abend im Garten Ihres Lieblingsrestaurants? Wunderbare Idee, wäre da nicht der Heuschnupfen. Damit Sie während des Essens nicht ständig von Niesattacken geplagt werden, lohnt sich vorab ein Blick auf www.pollenundallergie.ch. Dort finden Sie tagesaktuelle Informationen zum Pollenflug in der Schweiz. 

Augenarzt/Optiker

Sind Sie Kontaktlinsen oder Brillenträger? Eine Fachperson empfiehlt die richtige Sehlösung bei Pollenallergie. 

Profitieren bei Kochoptik

Sie möchten den nächsten Frühling (und Ihr Liebesleben) ohne Niesattacken geniessen? Dann starten Sie bald mit einer Desensibilisierung. Visana unterstützt Sie dabei:

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Über
Nadine Hirschi

Seit 2018 unterstütze ich als Content Managerin das Marketing bei Visana. Der Bereich des Online-Marketings hat es mir vor allem wegen seiner Dynamik und Innovationsvielfalt angetan. Als Mutter von einem Kind und zwei Familienhunden wird es mir auch Privat nicht langweilig. Dank meinem Masterabschluss in Sportwissenschaft verfüge ich über ein ausgeprägtes Know How zu den Themen Bewegung und Ernährung welche genau wie eine gesunde Lebensweise fest in meinem Alltag verankert sind.

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