Stephan Fischer / 30.03.2020

Sitzen ist das neue Rauchen

Wir sitzen oft, und wir sitzen zu oft zu lange: Bei der Arbeit, in der Schule, beim Pendeln, beim Essen oder vor dem Fernseher. Auf Dauer schadet das unserer Gesundheit. Sitzen sei das neue Rauchen, heisst es. Die gute Nachricht lautet: Es gibt ein einfaches altbewährtes Mittel, das Abhilfe schafft: Bewegung!

Sitzen Sie noch, oder stehen Sie schon? Gratulation, wenn Sie zur zweiten Kategorie gehören und sich regelmässig von der Sitzposition verabschieden. So steigern Sie Ihre Chancen, den Alltag künftig ohne Verspannungen im Nacken und in den Schultern, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen sowie Herz- und Gefässerkrankungen zu gestalten.

Schlecht fürs Gehirn

Langes Sitzen schadet unserem Körper mehrfach. Bewegen wir uns zu wenig, verlangsamt sich der Blutfluss. Das Gehirn erhält weniger Sauerstoff, was zu Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führt. Ausserdem «verklebt» das Blut schneller, was Bluthochdruck und andere Krankheiten begünstigt. Auch die Muskulatur leidet, wenn sie stundenlang in derselben Position verharrt. Durch das lange Sitzen erschlafft sie – der Rücken meldet sich mit Schmerzen. Die Wirbelsäule verliert zudem an Beweglichkeit und Stabilität.

Werden Sie aktiv!

Bewegung am Arbeitsplatz – jeder Positionswechsel auf dem Stuhl, jedes kurze Aufstehen und Strecken, jeder Gang zur Kaffeemaschine – trägt dazu bei, die schädlichen Auswirkungen sitzender Tätigkeit zu mindern. Da hilft auch der Sport am Feierabend nur noch sehr bedingt. Entgegen der weit verbreiteten Meinung vermag er einen «Sitz-Tag» nicht mehr zu kompensieren.

 

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Tipps für den Büroalltag:

  • Verändern Sie Ihre Sitzposition regelmässig und stehen Sie auf. Richten Sie den Arbeitsplatz ergonomisch ein.
  • Telefonieren und lesen Sie Texte stehend. Dies und mehr lässt sich auch ohne höhenverstellbaren Tisch erledigen.
  • Halten Sie zwischendurch Sitzungen im Stehen oder bei einem Spaziergang ab. Solche Meetings sind meist kürzer und effizienter.
  • Lassen Sie den Lift sausen und nehmen Sie die Treppe.
  • Platzieren Sie Drucker, Kopierer, Wasserkocher oder Büromaterial bewusst nicht im eigenen Büro. 
  • Ein E-Mail schreiben ist bequem. Besser: Statten Sie Ihren Kollegen im Nebenbüro oder einen Stock höher trotzdem einmal einen persönlichen Besuch ab. Die Kollegen werden sich freuen und Ihr Körper dankt es Ihnen.
  • Legen Sie Ihren Arbeitsweg zu Fuss oder mit dem Velo zurück 
  • Mit täglicher Bewegung myPoints sammeln und Geld sparen

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Über
Stephan Fischer

Seit 2007 arbeite ich als Redaktor in der Unternehmenskommunikation von Visana. Seitdem verstehe ich endlich, wie unser komplexes Gesundheitswesen funktioniert – mehr oder weniger. Als vielseitig interessierten Sportler und Leichtathletiktrainer beschäftigen mich Themen wie Prävention, Sportverletzungen oder Regeneration natürlich hautnah. Aber auch Umweltthemen und Naturwissenschaften gehören zu meinen journalistischen Lieblingsmotiven.

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