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ABC für Wasserratten

Melanie von Arx
Melanie von Arx
An heissen Sommertagen lockt das kühle Nass. Ob mit oder ohne Gummiboot – mit unserem ABC für Wasserratten kommst Du sicher durch die Badesaison.

Sommerhafte Temperaturen? Da gibt es nur eines: rein ins Wasser!

 

Wo gehst Du am liebsten schwimmen? In der Schweiz haben wir buchstäblich die Qual der Wahl: Zahlreiche Schwimmbäder, Seen und Flüsse laden zum Baden ein. Ob die heimische Badi, ein kleiner Bergsee oder Meeresfeeling am Lac Leman – die Auswahl ist riesig. Für ungetrübten Badespass haben wir ein ABC für Wasserratten zusammengestellt:

  1. A wie aufblasbare Schwimmhilfen: So herzig sie auch sind, aufblasbare Flamingos, Einhörner und Donuts gehören nicht ins tiefe Wasser. Sie bieten keine Sicherheit.

     
  2. B wie Badeverbot: Der ausgesuchte Badeplatz ist gar nicht zum Baden gedacht? Haltet Sie sich unbedingt daran. Das Badeverbot wurde nicht ohne Grund aufgestellt.

     
  3. C wie Chlorwasser: Chlor hält einerseits Bakterien in Schach. Andererseits kann es die Haut austrocknen und die Schleimhäute reizen.


    Unsere Tipps: Eine Schwimmbrille schützt empfindliche Augen. Nach dem Baden duschen. Die Haut nach dem Badibesuch mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion eincremen.

     
  4. D wie Duschen: Viele Fluss- und Seebäder haben Duschen. Nutze sie, um den überhitzten Körper an die tieferen Wassertemperaturen anzupassen. Keine Dusche vorhanden? Langsam benetzen geht auch.

     
  5. E wie Essen: Achte darauf, weder mit vollem noch mit leerem Magen schwimmen zu gehen.

     
  6. F wie Flussabschnitte: Beim «Böötle» ist es wichtig, die Strecke zu kennen. Darum müssen unbekannte Flussabschnitte zuerst erkundet werden.

     
  7. G wie Gewitter: Dunkle Gewitterwolken ziehen auf? Bitte sofort raus aus dem Wasser.

     
  8. H wie Hitze: Bei Hitze möchte man möglichst schnell ins Wasser springen. Lass Dir trotzdem Zeit, damit sich der überhitzte Körper anpassen kann.

     
  9. I wie Insekten: Am Flussufer fühlen sich Mücken und andere Insekten besonders wohl. Antibrumm nicht vergessen!

     
  10. J wie Juckreiz: Juckende Haut ist ein Zeichen für eine Sonnenallergie. Bei Symptomen die Sonne meiden oder die Körperstellen mit Kleidung schützen.

     
  11. K wie Kinder: Kinder IMMER ans oder ins Wasser begleiten. Bei Kleinkindern stets in Griffnähe bleiben.

     
  12. L wie lange Strecken: Lange Strecken nie alleine schwimmen, auch geübte Schwimmerinnen/Schwimmer nicht.

     
  13. M wie Muskelkrämpfe: Zu kaltes Wasser kann zu Muskelkrämpfen führen. Gewöhn Deinen Körper langsam an das kalte Wasser und bleib in Ufernähe.

     
  14. N wie Nutzlast: Die angegebene Nutzlast auf dem Gummiboot nicht überschreiten.

     
  15. O wie offene Gewässer: Sich nur an offene Gewässer wie Weiher, Flüsse und Seen, wagen wenn Du gut schwimmen kannst.

     
  16. P wie Party: Eine Grillparty am See ist ein Plausch. Da gehört auch ein Bierchen oder ein Glas Wein dazu. Alkoholisiert aber auf keinen Fall ins Wasser gehen, da ein Kreislaufkollaps die Folge sein kann.

     
  17. Q wie Qualle: In der Schweiz besteht keine Gefahr, dafür im Meer umso mehr. Die Berührung mit Quallen ist sehr schmerzhaft. Beachte unbedingt die Empfehlung vor Ort.

     
  18. R wie Rettungsweste: Bitte zieh eine Rettungsweste an, wenn Du mit dem Gummiboot unterwegs bist.

     
  19. S wie Strudel und Strömungen: Die Kraft des Wassers in Flüssen wird oft massiv unterschätzt. Gefährlich sind Strudel und Strömungen. Schwimmstrecke vorher unbedingt besichtigen und Ausstiegsstelle merken.

     
  20. T wie trübes Wasser: Nicht in trübes oder unbekanntes Wasser springen. Unter der Oberfläche könnten spitzige Steine und andere Gefahren lauern.

     
  21. U wie Unterkühlung: Je kälter das Wasser, desto kürzer sollte der Aufenthalt darin sein. Unterkühlung führt oft zu Muskelkrämpfen.

     
  22. V wie Verletzung: Ob Schürfung oder schmerzender Insektenstich, kleine Verletzungen können passieren. Am besten immer eine kleine Notfallapotheke einpacken.

     
  23. W wie Wasser: Man weiss es, trotzdem vergisst man es leicht vor lauter Badespass: Wasser trinken!

     
  24. X wie XXL: Bei Sonnenschutz auf XXL setzen: Mehr ist mehr. Sonnencreme, Sonnenhut und Sonnenbrille sind Pflicht.

     
  25. Y wie Yacht: Schwimm auf keinen Fall zwischen Booten, Yachten und Schiffen.

     
  26. Z wie Zusammenbinden: Auch wenn es verlockend ist, Boote nie zusammen. Das Steuern wird sonst erschwert.

Sind Sie bereit für den Wasserspass mit Kind? Dann nicht wie los! Wir haben Ihnen zusätzlich einige Tipps von unserer Partnerin der SRLG für einen gelungenen, sicheren Badetag verlinkt:

 

Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft

Mehr Informationen zur Sicherheit auf und im Wasser findet ihr auf der Seite der SLRG.

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