Fabian Ruch / 07.03.2022

Home Gym – Fabians liebste Fitnessgeräte für zuhause

Die Pandemie hat auch den Markt für Fitness-Heimgeräte verändert, es ist ein Hype entstanden. Unser Autor erklärt die rasante Entwicklung und beschreibt, was ihn begeistert und welches Gerät in seinem Schlafzimmer steht.

Es war auf einer USA-Reise vor ein paar Jahren: Werbung am TV, fitte, schöne Menschen dynamisch auf einem wunderschönen schwarzen Hometrainer. Ach, was heisst Hometrainer! Ein Peloton-Velo, hochmodern und mit einem grossen Screen, auf dem die schönsten Velostrecken der Welt nachgefahren werden können. Unter Anleitung von athletischen, hübschen Menschen, bekannten Radfahrern, Sportlern, Influencern, sowohl weibliche wie männliche. 

 

Wow! Das war der Effekt auf mich. Und dann sofort: So eines zu Hause im Wohnzimmer, das wäre schön! Home-Fitness, das war sonst immer etwas, was mir schwerfiel, weil ich meistens einen guten (oder mindestens für mich akzeptablen) Grund fand, dann doch anderes zu erledigen.

 

Darum gehe ich seit langer Zeit regelmässig ins Gym, dort gibt es keine Ausreden. Zu Hause lagen vielleicht Liegestützen, Kniebeugen, Burpees (Hassliebe!) drin. 

 

Und dann kam Corona. 

Ich und die Peloton-Bikes

All die wunderbaren Ballsportarten wie Fussball, Tennis, Golf waren verboten, das Gym war geschlossen. Was jetzt, Athlet? Joggen ist eher nicht so meins. Und Peloton-Velos gab und gibt es in der Schweiz noch nicht. Aber jede Menge andere solche Bikes für zuhause, die teilweise teuer in der Anschaffung sind und mehrere Tausend Franken kosten. Nach ausgiebiger Suche im Internet war der passende Hochtechnologie-Hometrainer gefunden und bestellt, nach Lieferschwierigkeiten irgendwann auch angekommen und installiert. Halt einfach nicht von Peloton, aber mindestens so edel und elegant.

 

Los ging es also auch für mich. Motivierte Menschen vorne auf dem Screen, die einen anleiten. Und ich oben auf dem Sattel, auf Erkundungstour durch die Welt, für einmal virtuell. Strecken in der Karibik und in Chicago, auf Hawaii und am Lac Léman und an vielen weiteren Traumdestination. Was für ein Vergnügen!

 

Das High-Tech-Gerät mit grossem Bildschirm bietet sogar Steigungen an, das Velo bewegt sich dann mechanisch, das Erlebnis kommt einem Berganstieg oder einer Talabfahrt bemerkenswert nahe. Es liefert aber vor allem ständig neue Herausforderungen, weitere wunderbare Etappen auf der ganzen Welt, viele tolle Landschaftsbilder als Ansporn. Das Kopfkino träumt, die Beine wirbeln, der Schweiss fliesst. Und wer die Gemeinschaft vermisst, der kann an globalen Happenings mit anderen Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Strecken zur gleichen Zeit abfahren. 

 

Ich habe den Kauf bis heute nicht bereut. Und ich bin nicht der einzige. Im Gegenteil. Home-Gym erlebte in den letzten zwei Jahren einen gigantischen Boom, es ist sehr populär geworden, die eigenen vier Wände in einen Gerätepark zu verwandeln. Und es gibt unfassbar viele verschiedene Möglichkeiten, das Wohnzimmer in ein privates Gym aufzurüsten. Okay, bei uns steht der Hometrainer im Schlafzimmer, weil das durchaus wuchtige Velo die Frau dort weniger stört.

 

Allein die Auswahl an Hometrainern aller Art ist gewaltig. Was auch immer besser wird: die riesengrosse Auswahl an Videos im Internet, auf denen topfitte Menschen Übungen vorexerzieren. Einige von ihnen haben Millionen Follower. 

Balance Boards

Auch Laufbänder und Kraftstationen, Rollen und Fitnessbänder, Vibrationsplatten und Balance Boards finden viele Abnehmer.

 

Ich habe mir ebenfalls ein solches Brett bestellt, auf dem man den Wunsch wenigstens zuhause weiter träumen kann, in den Wellen von Hawaii zu surfen. Ich gebe zu, dieses Balance Board benutze ich ein bisschen weniger als das grossartige Velo, aber es ist hilfreich, um an Koordination, Motorik, Beweglichkeit und Kraft zu feilen. 

 

Sensopro

Vielleicht kennen Sie Sensopro, das ist ein geniales All-in-One-Trainingsgerät, das eine innovative Firma aus dem Kanton Bern auf den Markt gebracht hat. Ich habe mich in den Sensopro in unserem Fitnesscenter verliebt. Seit kurzem bietet der Hersteller eine kleinere Casa-Version an, die sieht ganz hübsch aus. Platz zuhause braucht man aber dafür relativ viel.

 

Fitnessspiegel

Längst gibt es zudem menschengrosse Spiegel, mit denen man Hunderte von Übungen absolvieren kann. Der Spiegel ist mehr als nur ein Spiegel, er ist ein elektronischer Alleskönner, auf dem einen wiederum fitte, stylische, schöne Menschen vorzeigen, wie man diese Hunderte von Übungen korrekt ausführt. Man kann sich gleichzeitig mit anderen Bewegungsjunkies vernetzen, mit ihnen trainieren und sich mit ihnen messen.

 

Es ist ein visuelles und virtuelles Training auf ästhetisch gestalteten Spiegeln, die wie riesige Smartphones wirken. Man löst unterschiedliche Abos, um beispielsweise auch Yoga und Pilates, oder was auch immer das Herz begehrt, zu betreiben. Es ist ein Workout der Extraklasse auf Bildschirmen, die immer grösser und besser, ausgefeilter und glänzender werden. 

 

Unter uns: Vermutlich wäre so ein Kauf irgendwie übertrieben. Ganz abgesehen davon, dass meine Frau keinerlei Verständnis hätte für noch mehr solcher Geräte in der Wohnung (Stand Februar 2022).

 

Aber zum Glück haben die Gyms ja seit ein paar Wochen wieder offen, und nun darf man dort sogar wieder ohne Maske trainieren, der geliebte Sensopro wird intensiv benutzt. Und ich werde bei nächster Gelegenheit der Chefin im Gym meines Vertrauens den Kauf eines solchen Spiegels für die Mitglieder wärmstens empfehlen.

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Über
Fabian Ruch

Ich bin sportlich vor allem mit dem Ball unterwegs (Fussball, Tennis, Golf), gehe aber auch gerne ins Gym. Beruflich arbeite ich als Sportjournalist für die NZZ und habe mich im Bereich Kommunikation selbständig gemacht. Visana darf ich in vielen Bereichen textlich unterstützen. Ausserdem bin ich Redaktionsleiter des ersten Schweizer Frauen-Sportmagazins SPORTLERIN. Neben Sport gehören Reisen, Lesen und Pokern zu den liebsten unter vielen Beschäftigungen, die ich mag. 

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