Fabian Ruch / 28.03.2022

Hier kommt Dänu – gesund leben und fit werden

Heute stellen wir Visana-Mitarbeiter Daniel Knuchel vor. Dänu ist 52 Jahre alt und hat während der Pandemie ein paar Kilo zugenommen. 2022 stellt er nicht nur seine Ernährung um, er bewegt sich auch mehr, um wieder ein besseres Körpergefühl zu erhalten. Wir werden ihn dabei begleiten. Folge 1 mit Dänu.

Hier kommt Dänu. Und Dänu ist gekommen, um zu bleiben. Er begleitet uns durch dieses Jahr, weil er sich nicht nur zum Ziel gesetzt hat, wieder fitter zu werden, sondern uns auch daran teilhaben lässt. In regelmässigen Abständen werden wir in diesem Blog über seine Fortschritte zurück zum Topathleten informieren. So würde das Dänu aber niemals sagen, denn Dänu ist bescheiden: «Es geht mir darum, wieder ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Die Pandemie hat mich träge gemacht, es gab zu wenig Bewegung, zu wenig Sport, ich sass und stand zu viel herum, ass und trank zu viel.» 

Daniel Knuchel ist Visana-Mitarbeiter, 52 Jahre jung, 181 Zentimeter gross und aktuell etwas mehr als 90 Kilogramm schwer. Die Betonung liegt auf «aktuell», weil das Gewicht bei 52 Jahre jungen Männern schwankend sein kann. Und weil es, wie Studien nachgewiesen haben, in der Schweizer Bevölkerung während Corona im Schnitt um satte sieben Kilogramm zugenommen hat. Oder wie Dänu sagt: «Da liege ich ja voll im Trend. Ich war vor zwei Jahren etwas unterhalb von 90 Kilo und vor einigen Monaten noch bei 95. Am liebsten wäre ich bei 80 Kilogramm, das Ziel in diesem Jahr aber sind 85.» 

Wir werden Dänu Ende Jahr gerne daran erinnern. Was aber noch wichtiger als eine nackte Zahl ist, sind die Begleitumstände des Projekts. Dänu ernährt sich gesünder, er macht sich beispielsweise am Morgen sein Müsli selber, isst mehr Früchte, trinkt viel Wasser und ungezuckerten Tee, dafür weniger Süssgetränke und Alkohol. Und natürlich geht es Dänu auch darum, seinen Körper wieder besser zu spüren, mehr Ausdauer zu haben, mehr Kraft, mehr Stabilität. «Es ist einfach kein schönes Gefühl, wenn man sich unfit fühlt», sagt er.

Die sportliche Vergangenheit

Dänu hofft, dass die eine oder der andere im Umfeld von Visana sich von ihm inspirieren lässt. Denn Dänu geht den relativ harten Weg. Er wird unter anderem eine Ernährungsberatung machen, sich beim Sportartikelhersteller informieren lassen, bei den diversen Visana-Challenges mitmachen –  und sich mit den Visana-Botschaftern Mujinga Kambundji und Christian Stucki messen. 

 

Ein ganzes Fitness-Programm, wobei Dänu früher keineswegs ein Sportmuffel war. Er betrieb Kampfsport wie Allkampf-Jitsu, brach sich dabei aber zweimal den Fuss. Er spielte über Jahre Squash und hatte auch hier Verletzungspech, weil der Racquetsport mit seinen Stop-and-Go-Bewegungen Gift für die Gelenke sein kann.

 

Er musste beide Hüften operieren lassen, deshalb liegt Laufsport für ihn heute nicht mehr gross drin. Dafür ist Dänu ein ziemlicher Velofreak geworden und verbrannte bislang noch genügend Kalorien, um die Kleidergrösse halten zu können. Auch wenn er die Fettröllchen am Bauch unter dem doch etwas eng gewordenen Hemd mit Händen greifen kann. 

 

Quo vadis Dänu?

Dänu ist ein munterer, frischer, humorvoller Zeitgenosse, sehr motiviert und dynamisch. Er lacht viel, erzählt Anekdoten aus seinem bunten Leben, nimmt sich nicht zu wichtig und ist ein offener Mensch. Einst ging er der Liebe wegen Hals über Kopf und ohne Job nach Spanien, lebte fünf Jahre in Madrid, bildete sich dort vielseitig weiter, kellnerte auch mal und verdiente sich so seinen Lebensunterhalt.

 

Zurück in der Schweiz begann er 2005 bei Visana, heute ist er Leiter Management Services am Hauptsitz in Bern und ist, wie er sagt, den ganzen Tag mit Sitzungen beschäftigt. «Es geht mir wie vielen anderen Menschen auch, die im Büro arbeiten. Man muss sich meist überwinden und die Zeit dafür fix einplanen, um Sport zu treiben. Den inneren „Schweinehund“ zu überwinden, ist nicht einfach. » Während der Pandemie habe er im Home-Office teilweise nur 1000 Schritte am Tag gemacht, zehnmal weniger als vor Corona üblich. Doch jetzt wird alles anders – hat er sich zumindest vorgenommen. Und wir begleiten und beobachten ihn dabei.

 

Die Ehefrau als Inspiration

Im neuen Jahr sagt Daniel Knuchel der Trägheit resolut den Kampf an. Die grosse Liebe von Dänu ist Nadja. Seine Frau ist mindestens so sportbegeistert wie Dänu früher einmal war. Sie erlitt vor sechs Jahren einen schweren Hirnschlag – aus dem Nichts. Aber Nadja hatte Glück im Unglück, weil sie sofort gut umsorgt war. Die Ambulanz fuhr sie rasch ins Spital und dank der guten Behandlung trug Nadja kaum sichtbare Schäden davon. Aber natürlich war der Rehabilitationsprozess langwierig. Nadja kann auch heute noch längst kein Leben wie vorher führen. Sie hat viele Dinge neu lernen müssen. Doch Nadja ist eine Kämpferin und setzt sich ehrgeizige Ziele. Im letzten Jahr hat sie in Amsterdam sogar ihren ersten Marathon bestritten. «Es ist sehr motivierend, wenn ich sehe, was für Rückschläge Nadja erfolgreich weggesteckt hat», sagt Dänu. 

 

Nadja wird in diesem Blog ebenfalls zu sehen sein. Und vielleicht auch mal die neunjährige Tochter, die als Dreijährige miterleben musste, wie ihr Mami beinahe gestorben wäre. Dänus Leben wurde damals total auf den Kopf gestellt. Er ist froh, wie zuvorkommend ihn Visana in dieser schwierigen Situation unterstützt und begleitet hat, als er sich intensiv um Frau und Tochter kümmern musste.

 

Umso mehr freut er sich, dass er Visana mit seiner zupackenden und sympathischen Art hin und wieder auch gegen aussen repräsentieren darf. Auch für diesen Blog hat er sich freiwillig gemeldet. Nicht zuletzt, weil er sich wohl selbst etwas beweisen möchte. Und weil er hofft, dass andere ebenfalls etwas mehr Zeit in die eigene  Fitness investieren. Wegen seiner handicapierten Hüfte wird Dänu nicht alle Übungen der Visana-Challenges bestreiten können. Dafür wird er Alternativen präsentieren, was ideal ist. Denn es gibt viele Menschen, die körperlich nicht mehr in allen Bereichen Vollgas geben können.  

 

Als Erstes hat Dänu damit begonnen, zu Hause Stabilisierungsübungen zu machen. Dazu hat er sich ein Plankpad für herausfordernde Bewegungsabläufe beschafft. Um die Kondition weiter aufzubauen, nutzt er zudem einen Hometrainer, auf dem er ausgiebig radelt. So sollen die Pfunde purzeln und sein 85-Kilo-Ziel in Reichweite gelangen.

Hier kommt Dänu und sein Fitnessprogramm – und wir begleiten ihn dabei.

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Über
Fabian Ruch

Ich bin sportlich vor allem mit dem Ball unterwegs (Fussball, Tennis, Golf), gehe aber auch gerne ins Gym. Beruflich arbeite ich als Sportjournalist für die NZZ und habe mich im Bereich Kommunikation selbständig gemacht. Visana darf ich in vielen Bereichen textlich unterstützen. Ausserdem bin ich Redaktionsleiter des ersten Schweizer Frauen-Sportmagazins SPORTLERIN. Neben Sport gehören Reisen, Lesen und Pokern zu den liebsten unter vielen Beschäftigungen, die ich mag. 

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