Weshalb wurden Sie im Bereich BGM aktiv?

Grundgedanke war unser Anspruch: «Wir wollen gesunde Mitarbeitende.» Zudem gab es gewisse Absenzen, die uns zu denken gaben und die den Gesundheitsgedanken weiter in den Vordergrund rückten. Wir haben  daraufhin verschiedene Dienstleister evaluiert. So auch Visana, die uns mit  einem breiten Angebot und kompetenter Unterstützung überzeugt hat.

Wie sind Sie das Thema angegangen?

Wir machten eine Zufriedenheitsumfrage mit einem externen Partner und  holten die Meinungen unserer Mitarbeitenden ab. Danach setzten mein Chef, Sergio Giovanelli (GL), und ich uns am Visana-Seminar  «BGM einführen» mit dem Thema auseinander und führten  anschliessend mit  Visana den Absenzenradar bei uns durch. So fanden wir heraus, dass die Ursachen vieler Absenzen nicht organisatorischer Natur waren, sondern im zwischenmenschlichen Bereich lagen. Stichwort: Wertschätzung,  Teamkonflikte, Teamgeist und verbindliche Führungsverantwortung.

Konnten Sie auf die Unterstützung der Geschäftsleitung zählen?

Sie stand von Beginn an hinter dem Thema. Zwar gab es durchaus kritische Stimmen, aber dieser Austausch ist wich tig. Als Personalfachfrau bin ich der Meinung, dass es sich immer lohnt, in Menschen und ihre Gesundheit zu  investieren.

In die Mitarbeitenden zu investieren lohnt sich immer – auch wenn nicht alles mit Zahlen und Statistiken belegbar ist.