Die meisten Unternehmen sind aktiv

86 Prozent der Unternehmen  geben an, mindestens «teilweise» Massnahmen im Bereich der  Unfallverhütung und der Arbeitssicherheit umzusetzen. Inhaltlich damit verbunden und ebenfalls weitbreitet sind Massnahmen im Bereich Ergonomie (82 Prozent) und Verbesserungen bei den Umgebungsbedingungen (Licht, Temperatur etc.; 79 Prozent). Hohe Verbreitung haben weiter auch Massnahmen rund um das Steuern von Absenzen: das systematische Erfassen der Fehlzeiten (84  Prozent), das Führen von Rückkehrgesprächen (64 Prozent) sowie Case- (56 Prozent) und Absenzen- Management (82 Prozent).

Weniger Zuspruch erhalten Massnahmen, die direkt auf das Wohlbefinden  der Mitarbeitenden abzielen wie Stressmanagementkurse (17 Prozent),  Angebote zu Sport (19 Prozent) und Entspannung (4 Prozent) sowie  Ernährungskurse (7 Prozent).

Jedes dritte Unternehmen gibt an, die Belastungen zu erfassen, was ein wichtiger Schritt ist, um die gesundheitsrelevanten Belastungen (zum Beispiel Zeitdruck) und Ressourcen (zum Beispiel Autonomie) erkennen und angehen zu können. Immerhin 41 Prozent der Unternehmen weisen darauf hin, sie hätten mindestens «teilweise» BGM auf strategischer Ebene verankert.