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FAQ für Versicherte

Für die Information der Schweizer Bevölkerung sind weiterhin der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Schweizer Bevölkerung zuständig. Wir werden jedoch unsere Versicherten zusätzlich zu Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den Auswirkungen auf die Krankenversicherung über unsere Kanäle (Website, Social Media, Mailings etc.) informieren.

Wie informiert Visana ihre Versicherten über das Corona-Virus?

Impfung

Wie steht Visana zur Covid-19-Impfung?

Visana empfiehlt die freiwillige Impfung gegen das Coronavirus.

Die Impfung für eine Covid-19-Impfung ist für die Versicherten kostenlos. Sie müssen dafür weder Franchise noch Selbstbehalt bezahlen.

Gibt es schon eine Impfung gegen das Coronavirus?

Am 19.12.2020 wurde der erste Impfstoff von Pfizer/BioNTech von der Heilmittelbehörde Swissmedic zugelassen und in einigen Kantonen konnte kurz danach bereits mit dem Impfen gestartet werden. Der Impfstoff von Moderna hat am 12.01.2021 als zweiter Covid-19-Impfstoff die Zulassung durch Swissmedic erhalten. Die Kantone sind verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Impfung ihrer Wohnbevölkerung. Die Impfung ist für die Versicherten kostenlos. 

Auf der Coronavirus-Impfen-Webseite des BAG finden Sie Informationen über die Ziele der Covid-19-Impfung, die einzelnen Impfstoffe und über den aktuellen Stand zur Impfsituation.

Wer sollte sich impfen lassen?

Grundsätzlich alle Personen ab 16 Jahre. Da zum Impfstart nicht genügend Impfdosen verfügbar sind, erhalten Vereinzelte zuerst Zugang zur Impfung.

Die Impfung ist für folgende Zielgruppen ab 16 Jahren ebenfalls prioritär vorgesehen:

  • Zielgruppe 1 (besonders gefährdete Personen, ohne schwangere Frauen)
  • Zielgruppe 2: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 3: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder, betreuende Angehörige) von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 4: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z.B. Behindertenheime).

Innerhalb der Zielgruppe 1 wird aufgrund der Knappheit an Impfvorräten zusätzlich in folgender Reihenfolge priorisiert:

  • Personen ab 75 Jahren
  • Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko, unabhängig vom Alter
  • Personen zwischen 65 bis 74 Jahren
  • Personen unter 65 Jahren mit chronischen Krankheiten, die noch nicht geimpft wurden

Im weiteren Verlauf wird auch eine Impfung für die restliche Bevölkerung möglich sein, die nicht unter die Zielgruppen 1 – 4 fallen.

Es handelt sich hierbei um nationale Vorgaben. Je nach Kanton können sich die Zielgruppen und das Vorgehen unterscheiden.
Alle übrigen Personen, die sich derzeit noch nicht impfen können, werden um Geduld gebeten.

Wo und wann kann ich mich impfen lassen?

Wann und wo man sich impfen lassen können, ist auf der Webseite des entsprechenden Kantons ersichtlich.

Mehr Informationen dazu

Wie wird die Impfung verabreicht und wie viele Impfdosen sind nötig?

Die Impfung erfolgt über eine Injektion in den Oberarm, dabei sind Stand heute zwei Impfungen notwendig. Diese werden in einem zeitlichen Abstand von rund vier Wochen verabreicht. Die Impfungen müssen den gleichen Wirkstoff beinhalten.

Soll ich mich impfen, obwohl ich schon an Corona erkrankt bin?

Ja. Da sie nach einer Ansteckung für rund drei Monate geschützt sind, erfolgt die Impfung in diesem Fall aber erst nach drei Monaten.

Gibt es Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen sind äusserst selten, aber möglich.

Bislang bekannt sind vor allem leichte Nebenwirkungen. Dazu gehören Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle. Weitere Symptome Müdigkeit, Kopfschmerzen, Frösteln, Übelkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Fieber. Solche Beschwerden gehen meist rasch vorbei. Nach der Verabreichung der zweiten Dosis kann zudem Fieber auftreten. Das sind übliche Reaktionen. Lediglich Allergiker haben ein gewisses Risiko, dass sofort eine Reaktion auftritt. Aber mit Begleitung von Ärzten kann hier umgehend Hilfe geboten werden vor Ort. Frisch geimpfte Personen sollten deshalb nach der Impfung 15 Minuten lang zur Aufsicht beim Arzt oder im Impfzentrum bleiben

Ich habe Angst davor, mich impfen zu lassen.

Das ist verständlich, aber Sie müssen sich keine Sorgen machen.

Rund 44.000 Freiwillige wurden bei Biontech/Pfizer und 30.000 bei Moderna geimpft. Den Zulassungsbehörden stehen also die Gesundheitsdaten zehntausender Probanden zur Verfügung. In den vergangenen zehn Jahren umfassten Studien für Impfstoffe im Schnitt nur 6700 Testpersonen. Der Impfstoff ist im Vergleich zu den bisherigen sehr breit getestet.

Wenn Sie etwa einen Schnupfen haben, sind Ihre Symptome auch ein Zeichen dafür, dass ihr Körper gerade Viren bekämpft – also ein wünschenswertes Signal. Der Impfstoff tut nichts, was es in der Natur nicht auch gibt. Wir lassen unseren Körper einen Impfstoff produzieren. Das hat den Vorteil, dass es unter sehr kontrollierten Bedingungen abläuft, weil dieser Prozess ständig in der Zelle abläuft, nur eben mit Proteinen, die von unserem Immunsystem nicht als fremd erkannt werden.

Muss ich mich nach der Impfung immer noch an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten?

Ja. Die Sicherheitsvorkehrungen und Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch für geimpfte Personen wichtig, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Es ist heute noch nicht klar, ob eine geimpfte Person weiterhin Menschen anstecken kann.

Vor Ort

Muss ich auf einen Arztbesuch aufgrund der aktuellen Situation verzichten?

Nein. Heute kann sich eine Patientin oder ein Patient unter Einhaltung der noch immer empfohlenen Gesundheitsvorschriften auf normale Weise beim Arzt oder im Spital einfinden. Bei medizinischen Fragen – sofern es sich nicht um Notfälle handelt – sollten die Patienten immer zuerst den Hausarzt kontaktieren. Visana bietet zudem eine medizinische Beratung per Telefon oder online an. Damit kommen die Versicherten rasch zu einer ersten medizinischen Beratung, ohne die Risiken eines persönlichen Kontaktes.

Weitere Anlaufstellen

Kann ich nach wie vor eine Agentur der Visana vor Ort aufsuchen?

Seit dem 11. Mai 2020 wurden die Geschäftsstellen stufenweise wieder geöffnet, Beratungen vor Ort sind wieder möglich. Dies unter Einhaltung strenger Schutzmassnahmen. Dabei werden die Einschränkungen beachtet, die in der jetzigen Zeit gemäss BAG angezeigt sind. Für den Fall, dass der persönliche Kontakt wegen der Coronakrise vorübergehend nicht stattfinden kann, nutzen Sie einfach und bequem unser digitales Serviceangebot.

Symptome

Bei welchen Krankheitssymptomen soll ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt einen Test bei folgenden Symptomen: Halsschmerzen, Husten (meist trocken), Kurzatmigkeit, ein plötzlicher Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen. Auf unserer Übersicht finden Sie die wichtigsten Symptome.

Wenn Sie einen Ansteckungsverdacht haben, können Sie den Coronavirus-Check des BAG machen.


Neu ab 28. Januar 2021:

In gewissen Situationen sollen auch Personen ohne Symptome getestet werden. Das Ziel ist, Ansteckungen frühzeitig zu erkennen und so grossflächige Ausbrüche zu verhindern.

Weitere Informationen

 

Soll ich die Notfallstation aufsuchen, wenn ich Symptome verspüre?

Nein, bleiben Sie zu Hause, machen Sie den Coronavirus-Check oder rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Beantworten Sie alle Fragen im Online-Check oder am Telefon bestmöglich. Am Ende erhalten Sie eine Handlungsempfehlung und gegebenenfalls die Anweisung, sich testen zu lassen.

Test und Kostenübernahme

Ist der Coronavirus-Test freiwillig?

Jede Behandlung und auch jeder Test ist freiwillig. Der Arzt oder das Resultat des Online-Checks wird Ihnen aufzeigen, warum bei Ihnen ein Test sinnvoll ist oder nicht.

Werden Personen, die an Corona erkrankt sind, von der Zusatzversicherung ausgeschlossen?

Visana schliesst heute niemanden im Vorneherein von einer Zusatzversicherung aus. Der Abschluss einer Zusatzversicherung setzt, wie bis anhin und üblich, eine sorgfältige Prüfung voraus. Da wir die möglichen Langzeitfolgen von COVID-19 zum jetzigen Zeitpunkt nicht kennen, erheben wir keinen Prämienzuschlag. Laut Krankenkassenverbänden und Patientenorganisationen ist eine Unterscheidung zwischen dem Coronavirus und anderen Erkrankungen für die Zulassung zu einer Zusatzversicherung auch nicht zulässig.

Bezahlt die Krankenkasse mein Arztzeugnis, wenn ich wegen des Coronavirus zuhause bleiben muss?

Nein, die Kosten für das Arztzeugnis müssen Sie selber tragen. Danke für Ihr Verständnis.

Wer übernimmt die Kosten für den Coronavirus-Test?

Der Bund übernimmt, unabhängig ob Symptome vorhanden sind oder nicht, die Kosten für Schnelltests.

Ob der Bund die Kosten für die aufwendigeren PCR-Tests übernimmt ist abhängig davon, warum ein Test erfolgt. Kosten für PCR-Tests werden übernommen, wenn Sie sich z.B. aufgrund von Symptomen, einer Meldung der SwissCovid App oder einer behördlichen/ärztlichen Anweisung testen lassen.

Kosten für PCR-Tests werden nicht übernommen, wenn Sie z.B. ein negatives Testresultat für eine Reise benötigen.

Bezahlt Visana meine Behandlung, wenn ich an Covid-19 erkrankt bin?

Wenn Sie an Covid-19 erkranken, bezahlt Visana Ihre Behandlung durch die Grund- sowie Zusatzversicherung. Weiterhin gilt, dass die Kostenbeteiligung, der Selbstbehalt und die bestehenden Versicherungsbedingungen berücksichtigt werden.

Können Konsultationen per Telefon und Video nun vermehrt abgerechnet werden?

Behandlungen über die Distanz sind erlaubt, wo dies sinnvoll ist. Das betrifft in erster Linie Psychologinnen und Psychiater. Die entsprechenden Empfehlungen sind seit dem 19. November 2020 in Kraft, bis einschliesslich 28. Februar 2021.

Steigen nächstes Jahr die Krankenkassenprämien wegen Corona-Pandemie?

Die Kosten, die sich aufgrund der Coronakrise ergeben, können erst grob geschätzt werden. Die finanzielle Belastung dürfte angesichts der momentanen Fallzahlen derzeit noch keine prämienrelevanten Auswirkungen haben. Versicherer können dank ihrer guten Reservesituation allfällige Mehrkosten, die durch das Coronavirus entstehen, eindämmen.

Anlaufstellen für Fragen zum Coronavirus

Hotline BAG

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine 24Stunden-Hotline eingerichtet.

058 463 00 00

Hotline Medi24

Versicherte von Visana können sich auch an die 24Stunden-Hotline von Medi24 wenden.

0800 633 225

Medi24 Navigator

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Medizinische Fragen

Antworten auf viele medizinische Fragen zum Coronavirus finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Neues Coronavirus

So schützen wir uns

Verhaltensregeln, Tipps und Videos des BAG finden Sie hier.

Covid-19-Impfung: Was muss ich alles über die Impfung wissen?

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