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Mit unseren Monatstipps gesünder durchs Jahr

Dass die eigene Gesundheit unser höchstes Gut darstellt, ist eine altbekannte Binsenweisheit. Richtig bewusst wird einem dies oft erst dann, wenn man sich mit Beschwerden herumschlägt. Eine Grippe oder ein verstauchter Knochen kann schliesslich jeden einmal treffen. Vielen gesundheitlichen Problemen lässt sich jedoch bereits mit wenig Aufwand vorbeugen. Und vorbeugen ist bekanntlich günstiger und einfacher als heilen.

Uns als Krankenversicherer liegt Ihre Gesundheit am Herzen. Darum präsentieren wir Ihnen jeweils am Ersten jeden Monats einen Gesundheitstipp. Darin möchten wir aber nicht den Mahnfinger erheben, sondern Ihnen Anregungen mit auf den Weg geben, damit Sie gesünder durchs Leben kommen. Und sollten Sie doch einmal krank werden, dann können Sie sich stets auf Visana verlassen.

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp

  • Fitness zuhause

    Fit ins neue Jahr

    Haben Sie nach all den Mailänderli und Zimtsternen einige Kilos mehr auf den Rippen? Fühlen Sie sich nach den Weihnachtsfeierlichkeiten schlapp und antriebslos? Dann tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Wir haben einige einfache Fitnessübungen zusammengestellt, die Sie bequem zuhause trainieren können.

    Der Start ins neue Jahr ist für viele mit Neujahrsvorsätzen verbunden, die sich oftmals um das eigene Körpergewicht oder Wohlbefinden drehen. Mit ausreichend Bewegung können Sie Ihre Ziele erreichen. Wichtig sind nicht lange Trainingseinheiten oder besonders anspruchsvolle Übungen, sondern regelmässiges Training: Zwei- bis dreimal pro Woche rund 20 Minuten reichen aus. Wir haben als Einstieg einige einfache Übungen zusammengestellt, welche auch im Wohnzimmer vor dem Fernseher ausgeführt werden können. Sie benötigen dazu keine Geräte. Eine Trainingsmatte oder ein Handtuch reichen aus.

    Neben genügend Bewegung ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Gesundheitstipp im Monat Februar.

    Gut zu Wissen

    Wussten Sie, dass Zusatzversicherte bei Visana (Ambulant II und III) von unseren Wellness-Schecks profitieren? Visana unterstützt Sie mit Beiträgen von jährlich bis zu 350 Franken an Fitness-Abonnemente (beispielsweise Fitnesscenter, Thermalbäder), Fitness-Kurse (Pilates, Aerobic und Ähnliches) oder Kurse zur aktiven Entspannung (Yoga, Qi Gong, Rückbildungsgymnastik und viele mehr).

  • Vitamine

    Vitaminschonend Kochen

    Vitamine halten uns fit und gesund. Eine vitaminreiche Ernährung mit Früchten und Gemüse ist deshalb lebenswichtig.

    Grundsätzlich gilt: je frischer, desto besser und gesünder. Beim Lagern im Kühlschrank gehen viele Vitamine verloren – je nach Gemüsesorte bis zu 25 Prozent des Vitamin C pro Tag. Doch nur wenige Früchte und Gemüse haben im Winter Saison. Tiefgekühltes Gemüse ist eine gute Alternative – egal, ob vom Grossverteiler oder aus dem eigenen Garten. Bei frisch geerntetem und sofort blanchiertem und schockgefrorenem Gemüse geht auch nach einigen Monaten nur eine geringe Menge wertvoller Nährstoffe verloren. Beachten Sie, dass die Produkte natürlich sind und keine Zusatzstoffe wie Gewürze enthalten.

    Mehr Vitamine bei kurzer Garzeit

    Beim Kochen können viele Vitamine verloren gehen. Früchte und Gemüse sollten nicht im Wasser liegen bleiben, sondern vor der Zubereitung nur kurz gewaschen werden. Die Kochart (Dämpfen, Braten, Sieden) ist nicht entscheidend für den Vitaminverlust. Um die Vitamine zu erhalten, verwenden Sie beim Braten nur eine geringe Menge pflanzliches Öl, wie es beispielsweise in der asiatischen Küche gebräuchlich ist. Auch beim Kochen sollten Sie eine möglichst geringe Menge Wasser verwenden, sei es in der normalen Pfanne oder im Dampfkochtopf. Generell gilt: Je kürzer die Garzeit gewählt wird, desto mehr Vitamine bleiben im Produkt erhalten.

     

    Wenn es im Frühjahr bald wärmer wird, füllen sich die Geschäfte wieder mit frischen vitaminreichen Lebensmitteln. Wie Sie den Frühling trotz Pollenflug geniessen können, erfahren Sie in unserem Gesundheitstipp im März.

  • Pollenallergie

    Blütezeit ist Heuschnupfenzeit

    Freuen Sie sich nach dem Winter auf die blühenden Bäume und saftigen Wiesen? Diese Freude wird für manche zur Qual. Rund jeder fünfte Schweizer ist von einer Pollenallergie betroffen. Etwa 70 Prozent davon reagieren allergisch auf Gräser. Allergien wie Heuschnupfen entstehen aufgrund einer Überempfindlichkeit des Körpers. Die Proteine der Pollen reizen unser Immunsystem. Durch das Einatmen der Pollen oder die direkte Berührung schütten Allergiker sogenanntes Histamin aus − dies ist ein hormonähnlicher Stoff, den unser Körper produziert. Dies führt zu einer Entzündung der Augenbindehaut und der Nasenschleimhaut, was Symptome wie Schnupfen, Juckreiz in Nase und Augen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit auslöst.

    Mittel gegen Allergiebeschwerden

    Geniessen Sie den Frühling trotz Pollenallergie. Viele Hausmittelchen und Tricks reduzieren die Beschwerden. Damit man als Allergiker in der Pollensaison gut schlafen kann, sollte man vor dem zu Bett gehen die Haare waschen. Kurzes Stosslüften in der Wohnung oder im Haus reicht für den gesunden Luftaustausch aus. Vermeiden Sie dies aber vormittags, da dann die Pollenbelastung in der Luft am höchsten ist. Trocknen Sie als Allergiker die Wäsche nicht an der frischen, mit Pollen belasteten Luft, sondern im Haus. Bei gereizten Augen nützt das Tragen einer Sonnenbrille.
    Medikamentös können Sie die Symptome mit Antihistaminika lindern, die meist nicht rezeptpflichtig sind und deshalb von Visana nicht vergütet werden. In Form von Tabletten oder Sprays vermindern diese Arzneien die Ausschüttung von Histamin. Eine häufige Nebenwirkung dieser Präparate ist Müdigkeit. Bei stärkeren Beschwerden können Kortisonpräparate Linderung verschaffen.

    Immuntherapie als langfristige Lösung

    Die einzige langfristige Desensibilisierung ist eine spezifische Immuntherapie (SIT). Damit wird die Ursache der Pollenallergie behandelt. Die Kosten für die Immunisierung übernimmt die Grundversicherung. Alternative Therapieformen wie die Bioresonanztherapie deckt die Zusatzversicherung Komplementär von Visana ab, sofern die Therapieform und der Therapeut von Visana anerkannt sind.

  • Schokolade

    Schoggi ist etwas Feines − mit gesundheitsfördernden Effekten

    Frühlingszeit ist Osterzeit. Und da gehört Schokolade einfach dazu. Sei es als Schoggi-Hase, Schoggi-Ei, Schoggi-Stängeli, Schoggi-Kugel oder als edle Schoggi-Pralinés. Mit elf Kilogramm Schokolade pro Person und Jahr schaffen es Herr und Frau Schweizer auf Platz 2 in der Weltrangliste der Schoggi-Esser. Geschlagen werden wir nur von unseren nördlichen Nachbarn aus Deutschland.

    Energiespender und Stimmungsmacher

    Eine 100-Gramm-Tafel Schokolade liefert etwa 550 Kilokalorien Energie − dunkle Schokolade hat etwas weniger, weisse etwas mehr Kalorien. Dies entspricht rund einem Viertel des durchschnittlichen täglichen Energiebedarfs und ist ungefähr so viel, wie man mit 40 Minuten Jogging, 50 Minuten Schwimmen oder drei Stunden Walking wieder verbrennt. Zu viel Schokolade wirkt sich also nicht gerade positiv auf die Körperform aus. Aber hin und wieder ein Riegeli Schokolade hat erwiesenermassen positive Effekte auf den Körper.
    Kakao enthält Theobromin, welches mit Koffein verwandt ist. Es wirkt anregend und leicht stimmungsaufhellend − Schokolade macht also tatsächlich gute Stimmung. Insbesondere Bitterschokolade («schwarze Schokolade ist gesünder») kann den Gehalt an herzschützenden Antioxidantien im Blut für einige Stunden stark anheben. Tipp: Keine Milch zur Schokolade trinken, weil dies den positiven Effekt neutralisiert.

     

    Ausserdem …

    Der Schokolade wird zudem nachgesagt (wenn auch in geringem Ausmass), den Blutdruck zu senken, die Wundheilung zu fördern, Hustenanfälle zu lindern, Magengeschwüren vorzubeugen und das Herzinfarktrisiko zu mindern. Es ist durchaus möglich, dass diese Liste in Zukunft noch länger wird. Unser Fazit: Der lust-, aber gleichzeitig massvolle Griff zum Osterhasen (ein Riegeli pro Tag!) kann durchaus der Gesundheit zuträglich sein – je grösser der Kakaogehalt, desto besser.

     

    Wer hat die Schokolade erfunden?

    Die Kakaopflanze als Ausgangsstoff der Schokolade stammt aus Südamerika und wurde bereits von den Maya um 600 angebaut. Knapp 1000 Jahre später mixten sich die Azteken in Mexiko ein kakaohaltiges Getränk aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer, das sie «xocólatl» (bitteres Wasser) nannten, von dem sich der Begriff Schokolade ableitet. Im frühen 19. Jahrhundert wurde die Trinkschokolade in Frankreich von fester Schokolade abgelöst. Die erste Herstellung von Milchschokolade gelang 1875 in Vevey.